Hypercode Blog, #Beratung

Design & Development aus der Praxis: Vorstellung von daten­getriebenen Messe- und Event-Apps an der Media University

Collage vom Gastvortrag an der Media University: Vortragsszenen, eine Präsentationsfolie mit Funktionen und Ansichten der FairMate Event-App sowie ein Gruppenfoto
Unten rechts (v. l. n. r.): Prof. Dr. Alexander Rühle, Stefan Grund, Prof. Dr. Boris Becker und Florian Ehle. Fotos von der Media University, siehe Bericht zum Gastvortrag auf der Media-University-Website.

Bevor das neue Semester beginnt, blicken wir noch einmal auf das vergangene zurück: Auf Einladung von Prof. Dr. Boris Becker gaben Florian und Stefan Einblicke in die Zusammen­arbeit unserer Unternehmen. Prof. Becker, mit dem Stefan seit zwei Jahren das Modul „Web-Technologien“ im Studiengang „Digitales Marketing und E-Commerce“ in Köln gestaltet, begrüßte die beiden gemeinsam mit Prof. Dr. Alexander Rühle.

UX/UI-Design und Technologie für den Messebesuch

In anderthalb Stunden zeigten Stefan und Florian den Studie­renden, wie Event-Apps den Messebesuch gezielt unter­stützen können: bei der Suche nach relevanten Inhalten, der Orien­tierung vor Ort und beim Knüpfen passender Kontakte.

Am Beispiel der FairMate Event-App gaben sie Einblicke in die gemeinsame Produkt­ent­wick­lung. Hypercode begleitet dimedis seit mehreren Jahren als strate­gischer Design- und Technologie­partner – von der Konzeption über das UX/UI-Design bis zum Develop­ment für iOS und Android. Die beiden teilten Erfahrungen aus dieser Zusammen­arbeit und erläu­terten das Zusammen­spiel von Gestaltung und technischer Umsetzung.

Personali­sierung und KI im Messealltag

Ein Schwerpunkt der Diskussion war die Frage, wie sich Inhalte, Empfeh­lungen und Inter­aktionen an indivi­duelle Interessen und die jeweilige Situation anpassen lassen. Florian und Stefan erläuterten, wie die Auswertung von Daten dabei helfen kann, relevante Infor­matio­nen im richtigen Moment bereit­zustellen, sowie das Potenzial von KI und intelli­gentem Matching: Apps könnten passende Kontakte und Angebote vorschlagen und so zu persön­lichen Messe-Assistenten werden. Ein Thema, das die beiden bereits bei ihrer Master­class beim connect circle 2026 vertieften.

Danke an die Media University und die Studie­renden für den Austausch – wir freuen uns auf das neue Semester!

→ Zum Bericht der Media University über den Gastvortrag


Über Stefans Lehr­tätigkeit

Bereits seit dem Sommer­semester 2023 unter­richtet Stefan an der Media University die Seminare „Web-Technologien“ und „User Experience & Web-Analytics“. Dabei bringt er Erfahrungen aus unserer täglichen Arbeit an digitalen Produkten in die Lehre ein – von der ersten Produktidee bis zum Zusammen­spiel von Design, Development, Stake­holdern und Dienst­leistern.

connect circle 2026: Female Leadership, relevante Event-Apps und 30 Jahre dimedis

Der connect circle ging in diesem Jahr in die zweite Runde – und das direkt als Jubi­läums­edition: dimedis feiert 30 Jahre. Schon der Vorabend im Pe303 am Rhein machte spürbar, wie viel Geschichte, Energie und Partner­schaft in diesem Anlass stecken: ein Sommerabend in Köln, gute Gespräche, BBQ, Eis und eine wirklich tolle Party zum 30-jährigen Firmen­jubiläum. Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch! 🎉

Impression vom dimedis Connect Circle 2026
Fotos von dimedis sowie eigene Aufnahmen.

Am nächsten Tag ging es im Clouth Quartier dann um die Themen, die Retail, Messe und Event gerade besonders bewegen: Commerce Media, KI, Digital Signage, Besucher­management, messbare Messe­erfolge und die Frage, wie digitale Services vor Ort echten Mehrwert schaffen. Während wir beim ersten connect circle im vergangenen Jahr noch als Zuhörer vor Ort waren, waren wir in diesem Jahr bei zwei Programm­punkten aktiv eingebunden.

Panel: "Führung neu denken: Warum Female Leadership alle angeht"

Unser Geschäftsführer Jens von der Heydt diskutierte gemeinsam mit Christine Sommer von NOMOO ice cream, Juliane Jähnke von agendum und Konstanze Dallmeyer von dimedis darüber, warum moderne Führung nicht nur eine Frage einzelner Karriere­wege ist. Moderiert von Franziska Grabow ging es um Strukturen, Sichtbarkeit, Netzwerke, unbewusste Muster – und darum, welche Rolle Unter­nehmen und – so Jens – aus­drück­lich auch Männer einnehmen können, wenn Veränderung nicht nur gut gemeint, sondern praktisch wirksam werden soll.

Masterclass: "Relevanz im richtigen Moment: Wie Event-Apps zum persönlichen Messe-Assistenten werden"

Anschließend zeigten Florian Ehle von dimedis und unser Geschäftsführer Stefan Grund, wie (Event-)Apps in Zeiten von KI und Hyper­personali­sierung noch relevanter werden. Dazu gab es exklusive Einblicke in die Weiter­entwicklung der FairMate Event-App, die wir gemein­sam mit dimedis entwickeln, und die bereits heute viel mehr als ein digitales Programm­heft bietet: Inhalte werden vor, während und nach den Events aufbereitet, diverse Zielgruppen unter­schiedlich adressiert und im richtigen Moment wird genau die Orien­tierung, Information oder Interaktion ermöglicht, die gerade gebraucht wird.


Danke an dimedis für zwei starke Tage und ein Format, das Fach­austausch, Produkt­wissen und persönliche Begeg­nungen so angenehm zusammen­bringt!

SEO/GEO: Wenn Websites zur Quelle für AI-Suchen werden

Klassische Marmorstatue mit Laptop

Wir erleben gerade in vielen Gesprächen, wie schnell sich Unternehmen rund um AI positionieren: In Workflows, auf Social Media und in neuen digitalen Produkten. Das ist richtig und wichtig. Gleichzeitig sollte die eigene Website diese Positionierung auch tragen können. Denn Inhalte werden längst nicht mehr nur als blaue Links in einer Treffer­liste gefunden, sondern von Such­maschinen, AI Overviews, Chatbots und LLM-basierten Assistenten eingeordnet, verdichtet und in neue Antwort­kontexte übertragen. Genau hier setzt GEO an: Generative Engine Optimization beschreibt die Optimierung von Inhalten und Strukturen für generative Antwort­systeme.

Für uns ist SEO/GEO deshalb kein neues Buzzword neben klassischer Such­maschinen­optimierung, sondern eine konsequente Weiter­entwicklung guter Corporate Websites. Eine Website muss fachlich stark, technisch sauber und semantisch eindeutig sein. Sie muss nicht nur erklären, was ein Unternehmen anbietet, sondern auch, für wen, in welchem Kontext, mit welcher Erfahrung und mit welchen Ergebnissen.

Genau darauf schauen Such­maschinen und AI-Systeme aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie lesen Inhalte, erkennen Entitäten, bewerten Zusammen­hänge und ziehen daraus Kontext. Umso wichtiger wird, dass Leistungen, Personen, Projekte, Cases, Artikel und Kontakt­punkte nicht nur attraktiv dargestellt, sondern auch sauber strukturiert sind: mit klarer Informations­architektur, semantischem Markup, konsistenten Meta-Daten, einer gepflegten XML-Sitemap, strukturierten Daten mit JSON-LD und Schema.org sowie, wo sinnvoll, einer kuratierten llms.txt oder gar maschinen­lesbaren Endpunkten wie MCP-Servern.

Bei gewachsenen CMS-Websites ist das oft auch eine Frage der System­architektur. Individuelle SEO-Felder, historische Template-Logik und uneinheitliche Inhalts­modelle erschweren es, Inhalte sauber auszuspielen. Deshalb lohnt es sich, bestehende SEO-Daten, strukturierte Daten und redaktionelle Workflows gemeinsam zu betrachten. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Plugin, sondern das Zusammen­spiel aus CMS, Frontend, Content-Modell und technischer Auszeichnung.

Hypercode unterstützt Unternehmen dabei, ihre Website zu einer belastbaren Wissens­basis für klassische Suche und AI-Systeme weiter­zuentwickeln. Wir betrachten dafür nicht nur einzelne SEO-Felder, sondern das Zusammen­spiel aus Positionierung, Content-Struktur, CMS, Frontend und semantischer Auszeichnung.

  • SEO-/GEO-Audit bestehender Website- und Content-Strukturen
  • Migration und Konfiguration von SEO-Systemen
  • Informations­architektur für AI-lesbare Leistungs-, Projekt- und Wissens­seiten
  • JSON-LD/Schema.org für Organisationen, Leistungen, Projekte, Artikel und Personen
  • Semantisches HTML und technische Frontend-Optimierung
  • XML-Sitemaps, Canonicals und konsistente Meta-Daten
  • llms.txt und kuratierte AI-Übersichten
  • Retrieval-freundliche Content-Strukturen für Chatbots und AI-Suchen

Damit liegt SEO/GEO genau an der Verbindung von Corporate Websites und AI Engineering. Eine moderne Unternehmens­website ist Marken­auftritt, Vertriebs­kanal und Wissens­quelle zugleich. Unser Anspruch ist, diese Ebenen nicht getrennt zu betrachten, sondern Websites so zu bauen und weiter­zuentwickeln, dass sie für Nutzer­*innen überzeugen und von Such­maschinen wie AI-Systemen zuverlässig verstanden und verlinkt werden.

Wenn Sie Ihre bestehende Website in diese Richtung weiter­entwickeln möchten, schauen wir gerne gemeinsam darauf: strategisch, redaktionell und technisch.

Hypercode goes Hochschule: Web-Technologien, User Experience und Web-Analytics an der Media University

Collage aus drei Bildern. Im ersten sieht man Stefan vor seiner projizierten Präsentation mit dem Schriftzug 'Web-Technologien' stehen. Die anderen beiden Bilder zeigen Slides aus dem Seminar. Eine davon mit dem Tim Berner-Lee Zitat 'So what's the Web? It used to be difficult to explain what the Web would be like, now it is difficult to explain why it was difficult.'

Bereits seit dem Sommersemester 2023 unterrichtet Stefan "Web-Technologien" und "User Experience & Web-Analytics" im von Prof. Dr. Klaus Kuenen betreuten Studiengang B.A. Digitales Marketing und E-Commerce.

Im Sommersemester 23 konnte er den Studierenden zusammen mit seinem Co-Dozenten Guido Syré einen Überblick über techno­logische Entwicklungen vom ARPANET über Web 2.0 bis hin zu Web3/DLTs und den dahinter liegenden Geschäfts­modellen geben. In Kooperation mit diffferent durften die Studierenden dabei ein digitales Geschäfts­modell samt Konzept für App & Website für einen Bildungsverlag kreieren, was zu tollen Ergebnissen geführt hat.

Für "User Experience & Web-Analytics" im Wintersemester 23/24 konnten wir dann unseren Hypercode-Kollegen Michael Schulze für alle Themen rund um Tracking und Auswertung gewinnen. Hier haben wir UX Design mit handfesten Insights verknüpft und die Studierenden konnten in Kooperation mit unserem langjährigen Kunden chargecloud eine Anwendung im zukunfts­trächtigen Feld der E-Mobilität planen.

Für dieses Semester freut Stefan sich darauf, "Web-Technologien" zusammen mit Prof. Dr. Boris Becker gestalten zu können und alsbald die teil­nehmenden Studierenden kennen­zulernen!